Die Mitte Links-CSP Freiburg bedauert das Ergbenis der Konzernverantwortungsinitiative, freut sich aber über das Ergebnis der Reform der Pensionskasse für das Staatspersonal

Unsere Partei bedauert die Ablehnung der Initiative auf Schweizer Ebene trotz Volksmehr. Andererseits begrüssen wir die Annahme der Reform der Pensionskasse für das Staatspersonal des Kantons Freiburg.

Mit Bedauern nimmt die Mitte Links-CSP Freiburg (« ML-CSP ») die Ablehnung der Mehrheit der Schweizer Kantone zur Kenntnis, die Verantwortung der multinationalen Konzerne für die von ihren Niederlassungen im Ausland begangenen Handlungen in den schweizerischen Rechtsrahmen aufzunehmen. Die Schweiz hatte jedoch mit der Annahme eines solchen Textes alles zu gewinnen und zeigte, dass die Werte, die im Geiste Henri Dunants bei der Gründung des Roten Kreuzes vorherrschten, nicht vor den Türen der Verwaltungsräte grosser Unternehmen Halt machen. In einem Zeitalter der sozialen Netzwerke, in dem alles bekannt und alles sichtbar ist, sind diese Unternehmen jedoch nicht immun gegen Imageschäden. Und für die Bevölkerung ist es schwierig, die Geschehnisse in den Minen Afrikas und Südamerikas zu verbergen oder die Augen vor ihnen zu verschliessen. Die jüngste Geschichte hat jedoch gezeigt, dass die Schweiz für gewisse ethische Abmachungen teuer bezahlt. Trotz des Nein auf Bundesebene gibt es in unserem Kanton eine breite Unterstützung für diese Initiative, ein Zeichen dafür, dass viele Wählerinnen und Wähler der « Mitte » die Zurückhaltung ihrer Partei in solch grundlegenden Fragen nicht teilen. Wir bedauern auch die Ablehnung der zweiten Initiative, die auf Bundesebene zur Abstimmung gestellt wurde und die dazu beigetragen hätte, den Frieden in der Welt zu fördern, ein Ziel, das die Schweiz immer verfolgen muss.

In Bezug auf die kantonale Abstimmungsvorlage, ist ML-CSP mit dem Ergebnis dieses Dossiers zufrieden. Sie kann sich zwar nicht darüber freuen, dass die Pensionsgelder von Beamten zurückgehen, sieht diese Abstimmung aber als eine starke Unterstützung der Bevölkerung gegenüber das Service Public. Es ist derselbe, der heute, vor allem in den Krankenhäusern, den Menschen die Stirn bietet.

Schliesslich verfolgte die ML-CSP mit grossem Interesse die Ergebnisse der Abstimmungsvorlage im Kanton Genf. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Frage des Wahlrechts für Menschen mit Behinderungen nun auf breiterer Ebene behandelt werden muss. Der Staatsrat von Freiburg hatte eine Motion an den Grossen Rat in der gleichen Richtung wie die Genfer Initiative verschoben. Sie war zu dem Schluss gekommen, dass das Thema eminent politisch sei. Die ML-CSP fordert heute die gewählten VertreterInnen auf, sich rasch mit dieser Frage zu befassen, um die politischen Rechte dieser Menschen, die auch BürgerInnen sind, wiederherzustellen.

Trois fois OUI le 29 novembre 2020

Lors de l’Assemblée des Délégué-e-s du 2 novembre 2020, le Centre Gauche-PCS Fribourg a pris position sur les deux objets fédéraux ainsi que sur l’objet cantonal soumis au vote populaire le 29 novembre 2020. C’est pour la première fois virtuellement – en raison de la pandémie de Covid-19 – que les délégué-e-s se sont prononcé :

  • Pour – à l’unanimité moins deux abstentions – la réforme de la Caisse de prévoyance du personnel de l’Etat de Fribourg, tout en soulignant que notre canton doit rester un employeur modèle, afin de garantir de bonnes conditions de travail aux femmes et hommes qui fournissent les services publics, dont l’importance est encore augmentée par la crise liée à la pandémie de Covid-19.
  • Pour – à l’unanimité – l’initiative pour les multinationales responsables, qui ne fait qu’affirmer et mettre en œuvre le principe de responsabilité et renforcer la durabilité. Les défis de notre planète ne connaissent pas de frontière : les entreprises doivent donc respecter les droits de l’homme et environnementaux, où qu’elles soient actives.
  • Pour – à l’unanimité moins une abstention – l’initiative pour l’interdiction du financement de production de matériel de guerre. Nous sommes convaincus que la Suisse doit jouer un rôle de promotrice de la paix dans le monde entier. La limite de 5% du chiffre d’affaires est faible, mais il faut que l’initiative ait un effet de déclic pour inciter les investissements dans des domaines durables.

Dreimal JA am 29. November 2020

An der Delegiertenversammlung vom 2. November 2020 nahm die Mitte Links-CSP Freiburg (ML-CSP FR) Stellung zu den beiden Vorlagen auf eidgenössischer Ebene sowie zur kantonalen Vorlage, die am 29. November 2020 zur Abstimmung vorgelegt werden. Es war das erste Mal, dass die Delegierten ihre Position virtuell zum Ausdruck brachten – aufgrund der Covid-19-Pandemie:

  • Sie haben die Reform der Pensionskasse des Freiburger Staatspersonals befürwortet – einstimmig bei zwei Enthaltungen. Die ML-CSP FR betont jedoch, dass unser Kanton ein vorbildlicher Arbeitgeber bleiben muss, um gute Arbeitsbedingungen für die Frauen und Männer zu garantieren, die öffentliche Dienstleistungen erbringen, deren Bedeutung durch die Krise im Zusammenhang mit der Covid-19-Pandemie noch verstärkt wird.
  • Sie unterstützen die Konzernverantwortungsinitiative (KVI) einstimmig, die den Grundsatz der Verantwortung einfach betont und umsetzt und die Nachhaltigkeit stärkt einstimmig unterstützt. Die Herausforderungen unseres Planeten kennen keine Grenzen: Unternehmen müssen daher die Menschen- und Umweltrechte respektieren, wo immer sie tätig sind.
  • Die ML-CSP FR empfiehlt ebenso ein Ja zur Initiative « Für ein Verbot der Finanzierung Kriegsmaterialproduzenten » – einstimmig bei einer Enthaltung. Wir sind überzeugt, dass die Schweiz als Friedensförderin weltweit eine Rolle spielen muss. Die Grenze von 5% des Umsatzes ist niedrig, aber die Initiative muss ein Anreiz sein, um Investitionen in nachhaltige Bereiche zu fördern.

OUI au congé paternité, NON aux autres objets en votation le 27 septembre 2020

Réuni-e-s à Tavel en Assemblée pour la première fois depuis le début de la pandémie de Covid-19, les délégué-e-s du Centre Gauche-PCS Fribourg ont débattu ensemble des objets en votation fédérale le 27 septembre. Après l’assemblée, les membres présents ont participé à une action commune avec Syna Fribourg alémanique en faveur du congé paternité au Lac Noir.

À l’unanimité, le parti rejette l’initiative dite de « résiliation », dont les conséquences en cas d’acceptation seraient très graves pour notre pays et son économie. Alors qu’en 2014, l’UDC cachait ses véritables intentions vis-à-vis des bilatérales, cette fois le message est clair. Le refus le 27 septembre doit être encore plus net!

Le congé paternité de deux semaines a été plébiscité par les délégué-e-s et membres présent-e-s (1 seule voix contre) : il est grand temps que la Suisse se dote d’un congé paternité digne de ce nom. Un OUI massif le 27 septembre contribuera à faire avancer notre pays sur la voie de l’égalité et d’une politique en faveur des familles. D’ailleurs, le contraste avec la proposition de modifier la loi sur l’impôt fédéral direct est saisissant : les délégué-e-s ont refusé à l’unanimité cette proposition, reconnaissant le bienfait de l’augmentation des déductions pour les frais de garde, mais la totale inutilité d’aider avec l’augmentation de la déduction générale par enfant des familles qui n’en ont pas du tout besoin. Ainsi, il est dommage de rater la cible en aidant si peu les familles à revenu moyen et faible, et d’offrir un rabais d’impôt au-delà de 200’000 francs.

La nouvelle loi sur la chasse a également été très largement refusée – aux deux tiers. Notre parti reconnaît le besoin d’indemniser les dégâts dus aux loups ou à d’autres animaux sauvages, mais cela ne justifie pas d’introduire des mesures excessives.

Enfin, l’achat de nouveaux avions de combat a également été débattue, et à une majorité des deux tiers, le Centre Gauche-PCS recommande de rejeter cet objet. Notre pays a besoin de moyens pour assurer sa police aérienne, mais cet achat semble disproportionné. Une guerre aérienne conventionnelle étant totalement improbable, cette dépense (CHF 24 mia en tout) est excessive.

Die Mitte Links-CSP fordert eine kohärente kantonale Strategie für das HFR, die der gesamten Bevölkerung dient

Die Mitte Links-CSP Freiburg war erstaunt über die jüngsten Entscheidungen des HFR. Mit der Bewertung der Gesamtauswirkungen auf das Leben der Bürgerinnen und Bürger des Kantons muss jedoch gewartet werden, bis die gesamte HFR-Strategie enthüllt ist. Diese Strategie muss nachhaltig sein und der gesamten Bevölkerung des Kantons dienen.

Die vom HFR beschlossene Schliessung des Notfalldiensts am Standort Riaz, auch wenn sie Teil einer gewissen Logik des wirtschaftlichen Überlebens des Freiburger Spitals ist, hat genug, um die BewohnerInnen des Südens des Kantons zu kränken, die bereits enttäuscht sind, ihre Geburtsabteilung verloren zu haben. Aus Respekt vor der kantonalen Zweisprachigkeit ist die ML-CSP jedoch mit dem Unterhalt des Notfalldiensts in Tafers äusserst zufrieden. Es besteht kein Zweifel daran, dass die Vielzahl der HFR-Standorte erhebliche Kosten verursacht, die das HFR langfristig nur schwer zu tragen haben wird. Die Spitalpolitik darf sich aber nicht nur an den Kosten orientieren, sondern muss vor allem eine qualitativ hochstehende Versorgung der Bevölkerung im ganzen Kanton sicherstellen. Obwohl die soeben angekündigten Entscheidungen für den südlichen Teil des Kantons schmerzhaft sind, wird die Weiterführung eines Kantonsspitals in einem besonders angespannten finanziellen Kontext nicht ohne einige Verzichte auf die Vielzahl der Standorte möglich sein. Dies muss jedoch wohlüberlegt geschehen, wobei vor allem die Bedürfnisse der gesamten Kantonsbevölkerung berücksichtigt werden müssen. Die ML-CSP ist daher neugierig auf den detaillierten Plan, den das HFR aufstellen will, um allen BürgernInnen des Kantons eine qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung zu garantieren, wohl wissend, dass die Covid-19-Pandemie besonders schwere finanzielle Auswirkungen für die Einrichtung haben wird.

Le CG-PCS demande pour le HFR une stratégie cantonale cohérente qui serve l’ensemble de la population

Le Centre Gauche-PCS Fribourg a pris connaissance avec une pointe d’étonnement des récentes décisions du HFR. Il faudra cependant attendre que toute la stratégie du HFR soit dévoilée pour apprécier dans son ensemble l’impact de celle-ci sur la vie des citoyenžnežs du canton. Cette stratégie doit être durable et servir l’ensemble de la population cantonale.

La fermeture des urgences de Riaz décidée par l’HFR, même si elle s’inscrit dans une certaine logique de survie économique de l’Hôpital fribourgeois, a de quoi heurter les habitantžežs du Sud du canton, déjà déçužežs d’avoir perdu leur maternité. Cependant, le CG-PCS est extrêmement satisfait du maintien des urgences à Tavel, par respect pour le bilinguisme cantonal. Il ne fait aucun doute que la multiplicité des sites de l’HFR engendre des coûts conséquents que le HFR aura du mal à pouvoir supporter à long terme. Toutefois, la politique hospitalière ne doit pas seulement être basée sur les coûts, mais surtout assurer un service de qualité pour la population, sur l’ensemble du territoire cantonal. Si les décisions qui viennent d’être annoncées sont douloureuses pour le Sud du canton, la pérennisation d’un hôpital cantonal dans un contexte financier particulièrement tendu, n’ira pas sans quelques renoncements en ce qui concerne la multiplicité des sites. Mais cela doit se faire de façon réfléchie et tenant avant tout compte des besoins de toute la population cantonale. Le Centre Gauche-PCS est donc curieux de connaître le plan détaillé que le HFR compte mettre en place pour garantir une prise en charge sanitaire de qualité à l’ensemble des citoyenžnežs du canton sachant que la pandémie de Covid-19 aura des impacts financiers particulièrement lourds pour l’établissement.

Non à l’initiative de résiliation!

Attaque contre la protection des travailleurs/euses

L’objectif véritable de l’UDC ressort de son communiqué de presse du 30 janvier 2018 : la fin de l’accord Suisse-UE sur la libre circulation des personnes « entrainera la suppression des mesures d’accompagnement » et permettra de revenir à « des rapports de travail entre employeurs et salariés (…) réglés de manière souple en fonction des besoins individuels ».

Autrement dit, revenir à une forme de loi de la jungle qui permettrait aux employeurs de fixer seuls les conditions d’emploi et reviendrait donc pour les employés/ées à travailler plus pour gagner moins et dans de plus mauvaises conditions.

La crise que nous traversons et ses conséquences sur les plus vulnérables montre qu’il faut plus de protection pour les travailleurs/euses et pas moins.

Fin des accords bilatéraux : conséquences économiques et sociales désastreuses

En cas d’acceptation de l’initiative, l’UDC pourrait faire d’une pierre deux coups puisqu’il serait mis fin, en raison de la clause guillotine qui les lie, aux accords bilatéraux Suisse-UE et probablement aussi à Schengen-Dublin, des accords que l’UDC combat depuis 20 ans.

Selon un rapport du SECO de 2016, l’abandon des accords bilatéraux I entrainerait une perte du PIB par habitant pouvant aller jusqu’à 4% d’ici 2035 avec les conséquences sociales néfastes et les pertes d’emplois que l’on peut imaginer. La fin de Schengen et Dublin renforcerait cette spirale négative : selon un rapport du DFAE de 2018, sans Schengen et Dublin, le PIB pourrait baisser de 1,6 % à 3,7 % à l’horizon 2030.

Dans son document de fond de 2018 sur la place industrielle suisse, l’UDC propose une solution pour compenser ces pertes : « La Suisse doit accroître ses efforts visant à conclure des accords de libre-échange dans le monde entier. » Cette solution est illusoire et dangereuse. Illusoire car la Suisse élargit depuis des décennies son réseau d’accord de libre-échange mais l’UE reste incontournable pour plus de la moitié de nos échanges commerciaux. Dangereuse car étendre les accords de libre-échange sans garde-fou comme le propose l’UDC signifie importer des biens qui sont produits selon des normes sociales et environnementales inacceptables et transportés de l’autre bout du monde avec les émissions de CO2 que cela implique alors que nous pourrions obtenir ces mêmes biens en Europe, produits selon des normes appropriées qui protègent les travailleurs/travailleuses et les consommateurs.

L’avenir du bien-être économique et social de la Suisse passe par des rapports apaisés et pérennes avec l’UE et ses Etats membres avec lesquels nous partageons des valeurs fortes comme la démocratie, l’état de droit et les droits humains.

Ja sur Verhandlungslösung für die Pensionskasse des Staatspersonals

Ende Juni wird der Grosse Rat den Plan des Staatsrats prüfen, die dauerhafte Finanzierung der Pensionskasse des Staatspersonals (PKSPF) sicherzustellen. Dieses Projekt ist das Ergebnis intensiver Verhandlungen mit den Sozialpartnern. Sie sichert allen Beamten im öffentlichen Dienst ein angemessenes Rentenniveau. Die Mitte Links-CSP beabsichtigt, diesen Vorschlag in der Debatte im Freiburger Parlament zu unterstützen. Lire la suite

Oui à la solution négociée pour la Caisse de pension du personnel de l’Etat

Le Grand Conseil va examiner fin juin le projet du Conseil d’Etat visant à assurer un financement pérenne de la Caisse de pension du personnel de l’Etat (CPPEF). Ce projet est le fruit de négociations intenses avec les partenaires sociaux. Il assure un niveau de rente qui reste décent pour l’ensemble des agentes du service public fribourgeois. Le Centre Gauche-PCS entend bien apporter son soutien à cette proposition lors des débats au parlement fribourgeois.

Lire la suite