Le gouvernement fribourgeois reste dramatiquement à droite et masculin – Sophie Tritten et le Centre Gauche-PCS obtiennent un résultat historique

À l’issue d’un scrutin marqué par une participation plus importante qu’au premier tour, mais avec un décalage important et problématique entre celle pour les votations et celle pour les élections, et un ancrage à droite du canton de Fribourg, le Centre Gauche-PCS Fribourg constate que le Conseil d’État nouvellement élu reste déséquilibré en terme politiques et de représentation de genre. Fribourg se distingue ainsi des autres cantons.

Nous le regrettons car cette configuration ne permettra pas de faire face aux défis importants auxquels nous sommes confrontés, à savoir, entre autres, lutter efficacement contre le réchauffement climatique et juguler les conséquences économiques et sociales de la crise Covid qui perdure. Nous constatons que l’alliance de gauche est restée unie et solidaire tout au long de la campagne et doit continuer à se mobiliser pour apporter le changement que ces défis appellent. Nous félicitons chaleureusement Sylvie Bonvin-Sansonnens et Jean-François Steiert pour leur élection et leur apporterons notre plein soutien pour l’exécution de leur mandant. Nous remercions Valérie Piller Carrard pour sa campagne engagée, et lui souhaitons le meilleur pour la suite de son mandat parlementaire à Berne.

Avec 36’262 voix, la candidate du Centre Gauche-PCS, Sophie Tritten, réussit à obtenir un excellent résultat – le meilleur de l’histoire de notre parti – pour sa première participation aux élections du Conseil d’Etat. Nous remercions Sophie Tritten pour la campagne engagée et remarquable qu’elle a menée, qui a fait mieux connaître notre parti et ses idées et valeurs auprès de la population fribourgeoise. « Je suis reconnaissante à la population fribourgeoise pour la confiance qui m’a été témoignée. Je remercie les très nombreuses électrices et nombreux électeurs qui m’ont accordé leur voix aujourd’hui, ainsi que mon parti pour m’avoir désignée. Mon travail continue maintenant en tant que présidente, ainsi qu’au Grand Conseil, où je me réjouis de poursuivre cet engagement pour un Fribourg plus juste, solidaire, et durable. »

Lors de la prochaine échéance en 2026, il s’agira alors d’assurer à notre gouvernement cantonal une représentation équilibrée notamment en termes de genre, et nous espérons que les partis bourgeois y contribueront cette fois. Notre parti félicite les conseillères et conseillers d’État élu-e-s par la population et leur souhaite le meilleur dans l’accomplissement de leur fonctions.

En ne remportant que deux sièges, à 1’200 voix environ près, l’objectif du Centre Gauche-PCS et de ses allié-e-s n’est pas atteint. Le bilan est toutefois positif concernant la pertinence et la force de notre alliance. De l’autre côté, l’alliance de droite, qui a bénéficié de moyens financiers beaucoup plus importants, et d’une interprétation très large de la loi, a obtenu cinq sièges, ce qui signifie qu’elle occupe 100% des sièges à Berne au Conseil des États et plus de trois quarts des sièges au gouvernement cantonal, et ce avec 60% des voix environ.

Le travail du Centre Gauche-PCS continue, avec ses alliés, pour affronter ensemble les défis tels que les conséquences de la crise COVID, le changement climatique, la mobilité et l’aménagement. Le Centre Gauche-PCS y contribuera au Grand Conseil, et dans les communes.

Notre parti est satisfait du résultat des votations fédérales, avec l’approbation de la loi Covid-19. Nous espérons que celui-ci permettra désormais de se concentrer toutes et tous ensemble sur la lutte contre la pandémie et ses graves conséquences sociales et économiques, dans un climat apaisé et respectueux. L’approbation de l’initiative pour les soins infirmiers forts est un autre signal important de reconnaissance vis-à-vis du personnel soignant : nous nous réjouissons de ce progrès pour notre pays. Enfin, le refus net de l’initiative sur la justice ne doit pas empêcher de mener des réflexions sur une amélioration du système actuel qui est loin d’être parfait.

Freiburger Regierung bleibt dramatisch rechts und männlich – Sophie Tritten und die Mitte Links-CSP erzielen historisches Ergebnis

Nach einer Wahl, die durch eine höhere Wahlbeteiligung als im ersten Wahlgang, aber durch eine grosse und problematische Diskrepanz zwischen der Beteiligung an der Abstimmung und am 2. Wahlgang der Staatsratswahlen und durch eine Verankerung des Kantons Freiburg am rechten politischen Rand gekennzeichnet war, stellt die Mitte Links-CSP Freiburg fest, dass der neu gewählte Staatsrat in politischer Hinsicht und in Bezug auf die Vertretung der Geschlechter weiterhin unausgewogen ist. Damit unterscheidet sich Freiburg von den anderen Kantonen.

Wir bedauern dies, da diese Konstellation nicht in der Lage sein wird, die grossen Herausforderungen zu bewältigen, vor denen wir stehen, nämlich unter anderem den Klimatwandel wirksam zu bekämpfen und die wirtschaftlichen und sozialen Folgen der anhaltenden Covid-Krise einzudämmen. Wir stellen fest, dass das Linksbündnis während der gesamten Kampagne geeint und solidarisch geblieben ist und sich weiterhin mobilisieren muss, um den politischen Wandel herbeizuführen, den diese Herausforderungen erfordern. Wir gratulieren Sylvie Bonvin-Sansonnens und Jean-François Steiert herzlich zu ihrer Wahl und werden sie bei der Ausführung ihres Mandats voll unterstützen. Wir danken Valérie Piller Carrard für ihre engagierte Kampagne und wünschen ihr alles Gute für ihre weitere parlamentarische Tätigkeit in Bern.

Mit 36’262 Stimmen gelingt es der Kandidatin der Mitte Links-CSP Sophie Tritten, bei ihrer ersten Teilnahme an den Staatsratswahlen ein ausgezeichnetes Ergebnis zu erzielen – das beste in der Geschichte unserer Partei. Wir danken Sophie Tritten für ihren starken und hervorragende Wahlkampf, der unsere Partei und ihre Ideen und Werte bei der Freiburger Bevölkerung besser bekannt gemacht hat. « Ich bin der Freiburger Bevölkerung dankbar für das Vertrauen, das mir entgegengebracht wurde. Ich danke den sehr zahlreichen Wählerinnen und Wählern, die mir heute ihre Stimme gegeben haben, sowie meiner Partei, dass sie mich nominiert hat. Meine Arbeit geht nun als Parteipräsidentin weiter, ebenso wie im Grossen Rat, wo ich mich darauf freue, dieses Engagement für ein gerechteres, solidarischeres und nachhaltigeres Freiburg fortzusetzen. »

Bei der nächsten Wahl im Jahr 2026 wird es dann darum gehen, eine ausgewogene Vertretung der Geschlechter in unserer Kantonsregierung zu gewährleisten, und wir hoffen, dass die bürgerlichen Parteien dieses Mal dazu beitragen werden. Unsere Partei gratuliert den von der Bevölkerung gewählten Staatsrätinnen und Staatsräten und wünscht ihnen alles Gute bei der Erfüllung ihres Mandats.

Mit dem Gewinn von nur zwei Sitzen, bei einer Differenz von rund 1’200 Stimmen, wurde das Ziel der Mitte Links-CSP und ihrer Verbündeten nicht erreicht. Die Bilanz ist jedoch positiv, was die Relevanz und Stärke unseres Bündnisses betrifft. Auf der anderen Seite hat die bürgerliche Allianz, die von viel mehr finanziellen Mitteln und einer sehr weiten Auslegung des Gesetzes profitiert hat, fünf Sitze erhalten, was bedeutet, dass sie in Bern 100 Prozent der Sitze im Ständerat und mehr als drei Viertel der Sitze in der Kantonsregierung besetzt, und das mit rund 60 Prozent der Stimmen.

Die Arbeit von der Mitte Links-CSP geht zusammen mit ihren Verbündeten weiter, um Herausforderungen wie die Folgen der COVID-Krise, den Klimawandel, die Mobilität und die Raumplanung gemeinsam anzugehen. Die Mitte Links-CSP wird im Grossen Rat sowie in den Gemeinden dazu beitragen.

Unsere Partei ist mit dem Ergebnis der eidgenössischen Volksabstimmungen und der Annahme des Covid-19-Gesetzes zufrieden. Wir hoffen, dass dieses es nun ermöglichen wird, dass wir uns alle gemeinsam auf die Bekämpfung der Pandemie und ihrer schwerwiegenden sozialen und wirtschaftlichen Folgen konzentrieren können, und zwar in einem friedlichen und respektvollen Klima. Die Annahme der Pflegeinitiative ist ein weiteres wichtiges Signal der Anerkennung gegenüber dem Pflegepersonal: Wir freuen uns über diesen Fortschritt für unser Land. Schliesslich darf die klare Ablehnung der Justizinitiative nicht davon abhalten, Überlegungen zur Verbesserung des derzeitigen Systems anzustellen, das alles andere als perfekt ist.

Eine Alternative für Freiburg – Sophie Tritten in den Staatsrat

Die gemeinsam agierende, pluralistische Linke bedankt sich herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern, die ihre Kandidatinnen und Kandidaten im ersten Wahlgang der Staatsratswahlen unterstützt und damit ihren Wunsch nach Veränderung in Freiburg bekräftigt haben.

Unsere Kandidaturen für den 2. Wahlgang sind Sylvie Bonvin-Sansonnens, Valérie Piller Carrard, Jean-François Steiert und Sophie Tritten. Alizé Rey hat ihre Kandidatur zugunsten einer pluralistischen linken Liste zurückgezogen. Dafür sprechen wir ihr unseren Dank aus, wie auch für ihr entschlossenes und grosszügiges Engagement, das sie im Grossen Rat fortsetzen wird. Dazu sagt sie: «Ich habe mich entschieden, mich zurück zu ziehen, um die in ihrer Vielfalt geeinte Linke zu stärken und die Reihen zu schliessen, um den Freiburgerinnen und Freiburgern konkrete und angemessene Antworten auf die auf den Kanton zukommenden künftigen Herausforderungen zu präsentieren.»

Sophie Tritten, Kandidatin des Linksbündnisses für den 2. Wahlgang

Vier Persönlichkeiten, die gemeinsame Werte vertreten und gewillt sind, eine echte Alternative für den Staatsrat vorzuschlagen. Unsere KandidatInnen ergänzen sich in ihren Profilen und Erfahrungen. Sie werden unserem Kanton eine Regierung mit höherem Frauenanteil und einer neuen Dynamik bringen, eine Regierung, welche die Bevölkerung und die Vielfalt ihrer Bestrebungen besser wiederspiegelt als bisher.

Unser Kanton steht vor grossen Herausforderungen: die Covid-19-Krise mit ihren wirtschaftlichen Folgen und der Verschärfung der sozialen Spaltung, der Klimawandel, die Steuern, die Attraktivität, die Familienpolitik und die Raumplanung. Um diese Herausforderungen zu meistern, braucht Freiburg einen entschlossenen, einigenden Staatsrat, der sich der Herausforderungen bewusst ist und der es versteht, starke Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die es unserem Kanton ermöglichen, eine gerechtere, nachhaltigere und ausgewogenere Zukunft für alle anzustreben. Die vier Persönlichkeiten des Linksbündnisses haben sich verpflichtet, gemeinsam zu handeln, um dieses Programm zu verwirklichen. Sie werden auf die Bevölkerung und ihre Bedürfnisse hören und in Projekte investieren, die eine bessere Zukunft für unseren Kanton bringen.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten sind mit ihren soliden Kompetenzen und Erfahrungen in der Lage, diesen dringend notwendigen Wandel in Freiburg herbeizuführen. Unsere Parteien rufen dazu auf, die Bürgerinnen und Bürger zu mobilisieren um diesen Wandel, der nun möglich wird, zu realisieren, und laden sie ein, die KandidatInnen des Linksbündnisses zu unterstützen. Den Wählerinnen und Wählern, die aus Angst vor dem Status quo am 1. Wahlgang nicht teilgenommen haben, bietet sich nun die einmalige Gelegenheit, die Situation in unserem Kanton zu verändern.

Am 28. November 2021 laden wir die Freiburger Bevölkerung ein, der Kantonsregierung ein neues Gesicht zu geben, aber auch unsere Regionen weiterzubringen, indem sie die Kandidatinnen und Kandidaten des Linksbündnisses, Lise-Marie Graden im Saanebezirk, Grégoire Kubski im Greyerzbezirk und Julia Senti im Seebezirk, bei den Oberamtswahlen unterstützt.

Gemeinsam vorwärts, um Freiburg eine Alternative zu bieten.

Une alternative pour Fribourg – Sophie Tritten au Conseil d’État

Le Parti socialiste (PS), les VERT·E·S, et le Centre Gauche-PCS (CG-PCS), proposent à la population une liste commune composée de trois femmes et un homme pour donner au Conseil d’État un nouveau visage et une nouvelle orientation

La gauche plurielle remercie chaleureusement les électrices et électeurs qui ont apporté leur soutien à ses candidat·e·s lors du premier tour de l’élection au Conseil d’État et affirmé leur envie de changement pour Fribourg.

Nous présentons pour le second tour les candidatures de Sylvie Bonvin-Sansonnens, de Valérie Piller Carrard, de Jean-François Steiert, et de Sophie Tritten. Nous remercions chaleureusement Alizée Rey, qui a tenu à retirer sa candidature pour renforcer la gauche plurielle pour son engagement déterminé et généreux, qui se poursuivra au Grand Conseil. Elle déclare : « J’ai choisi de me retirer pour renforcer la gauche unie dans sa diversité et afin de resserrer les rangs, pour proposer aux Fribourgeoises et Fribourgeois des réponses concrètes et adéquates aux prochains défis à relever dans notre canton. »

Sophie Tritten, candidate de l’alliance pour le second tour

Ces quatre personnalités sont unies par des valeurs communes et la volonté de proposer une véritable alternative pour le Conseil d’État. Nos candidat·e·s sont complémentaires de par leurs profils et leurs expériences. Elles et il apporteront à notre canton une nouvelle dynamique et un gouvernement plus féminin et plus représentatif de la population et de la diversité de ses aspirations.

Notre canton connaît des défis importants : crise Covid-19 crise Covid-19 avec ses conséquences économiques et l’accentuation des fractures sociales, changements climatiques, fiscalité, attractivité, politique familiale, aménagement du territoire. Fribourg a besoin pour les affronter d’un Conseil d’État déterminé, rassembleur, conscient des enjeux et sachant prendre les décisions fortes qui permettront à notre canton d’avancer vers un futur plus juste, plus durable et plus équitable pour toutes et tous. Les quatre personnalités de l’alliance de gauche s’engagent à agir ensemble pour réaliser ce programme. Elles seront à l’écoute de la population et de ses besoins, et investiront dans des projets porteurs d’avenir pour notre canton.

Le 28 novembre 2021, nous invitons la population fribourgeoise à donner un nouveau visage au gouvernement cantonal mais également à faire évoluer nos régions en soutenant nos candidat·e·s de l’alliance de gauche Lise-Marie Graden en Sarine, Grégoire Kubski en Gruyère, et Julia Senti dans le Lac pour les élections à la préfecture.

Ensemble, agissons pour offrir une alternative à Fribourg.

Notre canton connaît des défis importants : crise Covid-19 crise Covid-19 avec ses conséquences économiques et l’accentuation des fractures sociales, changements climatiques, fiscalité, attractivité, politique familiale, aménagement du territoire. Fribourg a besoin pour les affronter d’un Conseil d’État déterminé, rassembleur, conscient des enjeux et sachant prendre les décisions fortes qui permettront à notre canton d’avancer vers un futur plus juste, plus durable et plus équitable pour toutes et tous. Les quatre personnalités de l’alliance de gauche s’engagent à agir ensemble pour réaliser ce programme. Elles seront à l’écoute de la population et de ses besoins, et investiront dans des projets porteurs d’avenir pour notre canton.

Le Centre Gauche-PCS dit 2x OUI le 26 septembre 2021 – Sabine Michel élue au Comité cantonal

Réuni-e-s pour la première fois physiquement depuis une année en assemblée cantonale à Granges-Paccot, les délégué-e-s du Centre Gauche-PCS Fribourg ont recommandé deux oui pour les votations fédérales du 26 septembre prochain.

Tout d’abord, le parti a voté par 15 voix contre 3 et 7 abstentions en faveur de l’initiative dite des 99%. Les délégué-e-s ont souligné combien il était important d’agir face aux inégalités. D’autre part, les critiques formulées envers l’initiative pour son manque de détails ne doivent pas préoccuper : le parlement fédéral saura trouver des formulations et dispositions efficaces comme cela a déjà été le cas par le passé.

Par 19 oui contre 4 non et 1 abstention, le Centre Gauche-PCS Fribourg recommande d’approuver le mariage pour toutes et tous. De nombreux et nombreuses délégué-e-s ont souligné l’importance pour un enfant d’être aimé avant tout par rapport au seul aspect véritablement controversé de ce changement de loi, à savoir la question de l’adoption et de la procréation médicalement assistée légalisée pour les couples lesbiens.

Les enjeux de l’automne électoral

La parole a été donnée à deux personnes qui porteront les couleurs de notre parti pour l’élection du 26 septembre (complémentaire pour le Conseil des États) puis du 7 novembre (Conseil d’État). Le préfet de la Sarine Carl-Alex Ridoré a rappelé combien son élection est importante pour notre canton. Plus tard, c’est notre présidente et candidate au Conseil d’État Sophie Tritten qui a souligné l’importance de soutenir la famille, quelle que soit sa forme. Enfin, Sabine Michel de Gibloux a été élue au Comité cantonal en tant que caissière.

Durant cette assemblée cantonale, les délégué-e-s ont également approuvé le programme cantonal pour la législature 2021-2026.

Carl-Alex Ridoré in den Ständerat!

« Gemeinsam vorwärts »

Die Mitte Links-CSP Freiburg unterstützt mit Überzeugung die Kandidatur von Carl-Alex Ridoré für die Ergäzungswahl in den Ständerat. Es ist entscheidend, dass unser Kanton weiterhin in Bern korrekt vertreten ist. Damit wird sichergestellt, dass die politischen Werte und Ideen, die uns am Herzen liegen, verteidigt werden, so wie es seit 2003 der Fall ist.

Carl-Alex Ridoré

Carl-Alex Ridoré au Conseil des États!

« Agir ensemble pour Fribourg! »

Le Centre Gauche-PCS Fribourg soutient avec conviction la candidature de Carl-Alex Ridoré pour l’élection complémentaire au Conseil des États. Il est fondamental que notre canton continue d’être représenté de façon équilibrée à Berne. Les valeurs et idées politiques qui nous tiennent à coeur seront ainsi défendues, comme elles l’ont été depuis 2003.

Carl-Alex Ridoré

Dans l’intérêt des travailleurs-euses, de l’économie et de toute la population, il faut relancer les négociations avec l’Union européenne

Le Centre Gauche-PCS du canton de Fribourg regrette la décision du Conseil fédéral de mettre fin de manière abrupte aux négociations avec l’Union européenne (UE) sur l’accord cadre institutionnel et la considère comme une erreur stratégique qui aura des effets négatifs majeurs à moyen et long terme pour notre pays et sa population. Certes, cet accord n’était pas parfait, mais il permettait de poursuivre dans la continuité de la voie bilatérale de façon durable et claire. Maintenant, il n’est pas envisageable d’en rester là : nous exigeons que les discussions reprennent, et ce dans l’intérêt de tous-toutes.

Le Centre Gauche-PCS du canton de Fribourg regrette cette décision pour trois raisons principales :

1. Cette rupture va inutilement augmenter les tensions avec l’UE et ses Etats membres et provoquer des blocages supplémentaires sur des dossiers clés pour la population et l’économie de notre pays déjà mise à mal par la crise du Covid-19 : plus d’accès à la recherche de l’UE et aux programmes d’échanges pour étudiant-e-s, érosion de l’accès au marché intérieur de l’UE notamment à court terme pour la medtech et l’industrie des machines, pas de coordination en matière d’électricité, réduction des investissements étrangers en Suisse en raison des tensions avec l’UE.

2. Cette négociation a été une occasion manquée d’exiger de l’économie plus de protection des travailleuses et des travailleurs en Suisse, par exemple en augmentant le nombre de conventions collectives de travail (seulement un-e employé-e sur deux est couvert-e actuellement), en en facilitant l’extension et en renforçant leur contrôle, ce qui aurait permis d’étendre la protection des salaires et des conditions de travail dans notre pays. Comme pour la libre circulation des personnes, on aurait pu et dû avoir de véritables mesures d’accompagnement. Résultat : la droite économique s’engouffre dans la brèche et propose déjà de flexibiliser encore plus le travail pour que la Suisse puisse “maintenir sa compétitivité internationale”. Notre parti s’oppose fermement à ces velléités dans un contexte où beaucoup de personnes craignent pour leur emploi ou se retrouvent précarisées en raison de la crise Covid. 

3. Cette décision ne permet en rien de répondre à la question centrale, à savoir : quelle relation voulons-nous avec l’UE ? Sachant que l’adhésion est exclue dans le contexte actuel, et que la voie bilatérale est privilégiée, il faut accepter que celle-ci doive évoluer, sinon les accords avec l’UE deviendront rapidement obsolètes. Le principe de l’accord institutionnel cadre doit être repris et retravaillé pour arriver à un nouvel accord entre la Suisse et l’UE.

Le Centre Gauche-PCS du canton de Fribourg demande au Conseil fédéral de garder la porte ouverte afin de pouvoir reprendre le dialogue avec l’UE dans un délai proche sur un accord qui permettrait de pérenniser notre relation et assurer un accès large et stable à son marché intérieur, gage de la bonne santé économique et sociale de notre pays et de ses habitant-e-s.

Message du 1er Mai – De la parole aux actes

En ce 1er mai encore placé sous le signe du COVID, le Centre Gauche-PCS note que dans le discours de nos élites, il a rarement été autant fait cas de notre condition d’humain. L’isolement social auquel nous toutes et tous sommes soumis×es en raison des mesures sanitaires a sans doute ouvert de nouvelles réflexions.

Non, personne n’est à l’abri de la précarité. Personne, pas aujourd’hui et encore moins demain. Ne pas pouvoir travailler parce qu’un intérêt supérieur s’y oppose est une réalité brutale, difficile à admettre. Pourtant, c’est la réalité. Les décisions prises pour éviter une implosion du système de santé ont un coût cruel pour notre économie. Les théories libérales sont mises à mal par une vérité implacable : la capacité à subvenir à ses besoins ne dépend pas que de soi-même. Les files d’attente pour obtenir un sac de vivres le dimanche matin à Fri-Son doivent nous interpeller, dans ce canton au bas de laine bien rempli. Aucune des personnes dans cette file n’a pensé un jour se retrouver sur ce trottoir à la route de la Fonderie. Aucune. Et pourtant, personne n’est à l’abri que cela ne lui arrive et nous le savons aujourd’hui.

En ce 1er mai, la solidarité c’est de s’abstenir de juger la précarité. Ses causes ne sont pas individuelles, mais structurelles. Nous pouvons concrètement aider les personnes en difficulté en partageant quelques courses mais nous pouvons aussi changer notre regard sur elles et agir en qualité de citoyen×ne×s. Mettre l’humain au centre, c’est renoncer à exiger le remboursement de l’aide sociale. Notre parti se battra pour que cette obligation soit supprimée de la loi cantonale.

Mettre l’humain au centre, c’est assurer un revenu minimal : le Centre Gauche-PCS œuvre à une initiative cantonale dans ce sens. Les prestations complémentaires pour les familles à bas revenus sont enfin formalisées dans un projet législatif, hélas à la teneur minimaliste. Nous entreprendrons tout ce que nous pouvons pour l’améliorer. Mettre l’humain au centre, c’est considérer l’individu pour lui-même mais avec les autres. Nous avons besoin les uns des autres, pour naître et jusqu’à notre mort. Être solidaires dans la prospérité et dans la pauvreté doit maintenant faire partie du contrat social ; l’individualisme a montré ses limites et les dégâts qu’il génère au vivre ensemble. Le Centre Gauche-PCS continuera à s’engager dans ce sens, et invite celles et ceux qui veulent faire de même à s’engager avec nous.

1. Mai-Botschaft – Von Worten zu Taten

An diesem 1. Mai stellt die Mitte Links-CSP fest, dass unsere  Eliten selten so viel Aufmerksamkeit auf unsere Lebensbedingungen gerichtet haben. Die soziale Isolation, in welcher wir alle uns aufgrund der gesundheitspolizeilichen Massnahmen befinden, hat zweifelsohne neue Überlegungen eröffnet. Nein, niemand ist vor Armut gefeit. Keiner, nicht heute und schon gar nicht morgen. Nicht arbeiten zu können, weil ein höheres Interesse entgegensteht, ist eine brutale Realität, die schwer zu ertragen ist. Und doch ist es die Realität. Die Entscheidungen, die getroffen wurden, um einen Zusammenbruch des Gesundheitswesens zu vermeiden, haben einen hohen Preis für unsere Wirtschaft. Die liberalen Theorien werden von einer unerbittlichen Wahrheit untergraben: Die Fähigkeit, für sich selbst zu sorgen, ist nicht allein von einem selbst abhängig. Die Warteschlangen für einen Sack mit Lebensmitteln am Sonntagmorgen bei Fri-Son sollten uns ein Weckruf sein, in diesem Kanton mit seinen gut gefüllten Kassen. Keiner der Menschen in dieser Schlange hätte je gedacht, dass er einmal auf diesem Trottoir auf der Route de la Fonderie stehen würden. Keiner von ihnen. Und doch ist niemand davor sicher, dass ihm das nicht passiert, und das wissen wir heute.

An diesem 1. Mai bedeutet Solidarität auch, Nicht über die Prekarität zu urteilen. Denn die Ursachen sind nicht individuell, sondern strukturell. Wir können Menschen in Schwierigkeiten konkret helfen, indem wir ein paar Lebensmittel teilen, aber wir können auch unseren Blick auf sie ändern und als Bürger handeln. Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen bedeutet auch, auf die Forderung nach Rückerstattung der Sozialhilfe zu verzichten. Unsere Partei wird dafür kämpfen, dass diese Verpflichtung aus dem kantonalen Gesetz gestrichen wird. Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen bedeutet, ein Mindesteinkommen zu sichern: Die Mitte Links-CSP arbeitet an einer kantonalen Initiative die in diese Richtung zielt. Ergänzungsleistungen für Familien mit geringem Einkommen werden endlich in einem Gesetzesprojekt formalisiert, leider mit minimalistischem Inhalt. Wir werden alles dafür tun, um dies zu verbessern.

Den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen bedeutet, das Individuum für sich selbst, aber auch im Zusammensein mit anderen zu betrachten. Wir brauchen uns gegenseitig, von der Geburt bis zum Tod. Solidarität in guten wie in schlechten Zeiten muss Teil des Gesellschaftsvertrages sein. Der Individualismus hat seine Grenzen. In der Krise hat sich gezeigt welchen Schaden er dem Zusammenleben zugefügt hat. Die Mitte Links-CSP wird weiter auf dieses Ziel hinarbeiten und lädt alle, die das Gleiche tun wollen, ein, sich mit uns dafür zu engagieren.